Für ein ungetrübtes Naturerlebnis.
Sicherheit und Verhaltensregeln
Sicherheit in den Bikeparks
Sicherheit geht vor
- Die Wahl der Strecke sollte dem persönlichen Fahrkönnen angepasst werden.
- Eine vorherige Besichtigung der Strecke und der Sprünge wird empfohlen.
- Anhalten erfolgt nur abseits der Strecke.
- Nach einem Sturz ist die Fahrspur unverzüglich zu räumen und abzusichern.
- Das Tragen von Helm und Handschuhen wird vorausgesetzt.
- Im Bikepark ist die Verwendung eines Vollvisierhelms sowie weiterer Protektoren ratsam.
- Der Aufenthalt in Landezonen von Sprüngen ist zu vermeiden.
Koexistenz
Gemeinsam lebt es sich besser
Wandernden wird stets der Vortritt gewährt.
Das Passieren erfolgt im Schritttempo oder durch kurzes Absteigen.
Themenwege sind primär Familien vorbehalten.
Natur und Umwelt
Weil wir ein Teil davon sind
No shortcuts! Die markierten und signalisierten Strecken werden nicht verlassen.
Zu Kühen ist ausreichend Abstand zu halten und das Berühren von Kälbern ist zu unterlassen.
Die bestehenden Markierungen und Signale sind zu beachten.
No Shortcuts
Illegale Bauten und Shortcuts mögen wir in unserer Bikeregion nicht. Diese schaden nicht nur der Natur, sondern auch der ganzen Community. Haben Sie einen Trail entdeckt, der da nicht hingehört? Melden Sie uns dies und wir werden uns darum kümmern.
Verhaltensregeln bei Herdenschutzhunden
An verschiedenen Orten in der Region Chur werden zum Schutz der Nutztiere Herdenschutzhunde eingesetzt. Diese Tiere erfüllen die Aufgabe, die Herden eigenständig vor potenziellen Gefahren zu bewahren. Für ein sicheres Miteinander von Mensch und Arbeitstier ist die Beachtung spezifischer Verhaltensregeln beim Durchqueren dieser Gebiete erforderlich.
| Auf der Weide | Informationstafeln weisen auf den Eintritt in geschützte Weiden hin. Ein ruhiges Verhalten gegenüber den Tieren wird vorausgesetzt; Aufscheuchen oder Verängstigen ist zu unterlassen. Auf Weideflächen wird das Bike geschoben, während die Durchquerung zu Fuss in langsamem und stetigem Tempo erfolgt. |
|---|---|
| Herannahen eines bellenden Herdenschutzhundes | In einer solchen Situation ist Ruhe zu bewahren, um dem Hund die nötige Zeit zur Kontrolle der Lage zu geben. Da die Überprüfung potenzieller Gefahren für die Herde der Aufgabe des Tieres entspricht, sollte eine angemessene Distanz gewahrt und auf jegliche Provokation verzichtet werden. Hektische Bewegungen sowie der Einsatz von Stöcken sind zu unterlassen. Sobald sich der Herdenschutzhund beruhigt hat, kann der Weg unter grossräumiger Umgehung der Herde fortgesetzt werden. Das Füttern oder Streicheln der Nutztiere sowie des Hundes ist nicht gestattet. |
| Eigenen Hund dabei | Hunde lösen bei Herdenschutzhunden ein verstärktes Abwehrverhalten aus. Mitgeführte Hunde sind daher an der Leine zu führen und unter Kontrolle zu halten. Es wird davon abgeraten, mit einem Hund eine geschützte Herde zu durchqueren; diese ist stattdessen mit ausreichendem Abstand zu umgehen. Im Zweifelsfall ist die Umkehr erforderlich. Sollten Herdenschutzhunde den angeleinten Hund angreifen, ist dieser loszulassen. Generell wird von der Mitnahme von Hunden bei Wanderungen in Gebieten mit Herdenschutzhunden abgeraten. |
| Gefühl der Bedrohung durch einen Herdenschutzhund | Jeglicher direkte Augenkontakt mit dem Hund ist zu vermeiden, wobei dem Tier jedoch nicht der Rücken zugedreht werden sollte. Falls sich der Herdenschutzhund über einen längeren Zeitraum nicht beruhigt, ist der Rückzug mit ruhigen Bewegungen einzuleiten. |
Umgang mit Wölfen
Der Wolfsbestand in der Schweiz wächst kontinuierlich. Grundsätzlich sind Wölfe nicht gefährlich für dich. Eine direkte Begegnung kommt selten vor. Dennoch sollten Sie einige Verhaltenstipps beachten.
| Sind Wölfe gefährlich? | Nach weltweiten Erkenntnissen sind in Freiheit lebende Wölfe für Menschen nicht grundsätzlich gefährlich und meiden den direkten Kontakt. Risiken entstehen jedoch, wenn sich Tiere an die Anwesenheit von Menschen gewöhnen oder diese mit Futter in Verbindung bringen, was zu bettelndem Verhalten führen kann. Wölfe sowie Welpen sollten weder verfolgt noch zu Beobachtungs- oder Fotografiezwecken bedrängt werden; insbesondere Gebiete um Wurfhöhlen sind zu meiden. Aggressives Verhalten ist bei kranken, verletzten, angefütterten oder in die Enge getriebenen Tieren möglich. Es wird darauf hingewiesen, dass die Schweiz aktuell tollwutfrei ist. |
|---|---|
| Verhaltensregeln mit Wölfen - Ruhig bleiben | Markierte Wege und Plätze werden nicht verlassen, um die Lebensräume der Wildtiere zu respektieren. Essensreste sind weder im Wald noch auf Grillplätzen zu entsorgen, da bereits kleinste Mengen Wildtiere anlocken können; eine Gewöhnung von Wölfen an menschliche Nahrungsquellen ist zu vermeiden. Mitgeführte Hunde sind stets unter Kontrolle zu halten. |
| Wenn man einem Wolf begegnet | Bei einer Begegnung ist Ruhe zu bewahren. In der Regel ziehen sich Wölfe zurück, sobald sie die Anwesenheit von Menschen bemerken. Erfolgt kein umgehender Rückzug des Tieres, sollte mit bestimmter Stimme auf sich aufmerksam gemacht werden. Ein langsamer Rückzug wird empfohlen, wobei der Wolf die Situation beobachten oder direkt flüchten kann. Annäherungen an das Tier sowie das Fotografieren oder Verfolgen sind zu unterlassen. Eine Fütterung von Wölfen ist nicht gestattet. |
| Wolf oder dessen Spuren entdeckt? | Wenn Sie einen Wolf gesehen haben, melden Sie sich bei dem zuständigen Wildschützer: https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/ueberuns/Seiten/Jagdbezirke.aspx |
Wir unterstützen Fairtrail
Fairtrail bedeutet mehr als nur ein das gemeinsame Unterwegssein auf den Wegen – es ist eine Philosophie, die auf Respekt, Menschlichkeit und Umweltbewusstsein basiert. Wir möchten, dass alle, die sich in Graubünden auf den Wegen bewegen, Verantwortung übernehmen. Wir respektieren nicht nur einander, sondern auch die Natur und Tierwelt, die uns umgibt. Wir gehen gut miteinander um und tragen Sorge zur Umwelt — isch jo logisch!