Event Alpenstadt Chur

Anne Hausner - Naturstücke

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»Es ist die Stille, die mich anzieht«, sagt Anne Hausner. Diese Stille findet sie in der Natur.

Beschreibung

Date
24.05.2022 bis 29.05.2022 von 11:00 bis 17:00 Uhr
täglich
Preis
Eintritt in die Ausstellung ist für alle Besucher kostenlos.
Führungen: ab CHF 8.–
Zeit Montag bis Sonntag 11 - 17 Uhr
Ort Forum Würth Chur

»Es ist die Stille, die mich anzieht«, sagt Anne Hausner. Diese Stille findet sie in der Natur und dort im weitesten Sinne in der Landschaft, die sie in Serien zu den Themen Wasser, Luft, Erde und Steine aufgreift. Diese »Naturstücke«, entstanden in den letzten beiden Dekaden, fokussieren sowohl auf die extreme Nähe als auch auf die weite Ferne mit dem Ziel, das Wesenhafte der Dinge zu ergründen und als Metapher für das große Ganze zu sehen.

Anne Hausners »Naturstücke« sind das Ergebnis einer genauen Beobachtung. In technisch perfekter Umsetzung stellt sie Oberflächen und Strukturen dar, auf denen Licht und Schatten neue Bilder hervorrufen. Mal sind sie mit Öl oder Acryl auf Holz gemalt, mal mit dem Bleistift auf Papier gezeichnet.

Dabei kommt der Malerin ihre Beschäftigung mit dem Medium der Fotografie zugute. Durch die Fokussierung auf einen begrenzten Ausschnitt verstärkt sich die Konzentration auf die gesehenen Strukturen, die sich mit leicht veränderten Perspektivwechseln seriell variieren lassen. In ihren Werken treffen sich die Sehweisen von Malerei und Fotografie und führen die möglichen Zugänge zu ein und demselben Thema vor Augen.

Die Werkkomplexe Wasser, Himmel, Erde und Steine bilden den Leitfaden. Einzelbilder, Diptychen und Zyklen innerhalb der jeweiligen Serie verdeutlichen die Vielfalt dieser Themenblöcke, die sich auch in den Formaten niederschlägt: Sie reichen vom kleinen intimen Kabinettstück bis zum extremen Querformat. »Die Sujets ›Wasser‹, ›Erde‹, ›Steine‹ bilden quasi eine Metaebene, die semantisch durch das Element Farbe substrukturiert ist und alle Serien verlinkt (›blaugraugrün‹, ›grüngraubraun‹, ›graubraunweiß‹)«, wie der Kunsthistoriker Carl Aigner im begleitenden Ausstellungskatalog festhält.

Der Künstlerin ist es wichtig, alle Möglichkeiten der Betrachtungsweise auszuloten. Dies entspricht auch ihrer additiven Arbeitsweise, zwar verschiedene Themen parallel aufzugreifen, aber immer nur an einem Werk bis zu seiner Fertigstellung zu arbeiten. Die Serie erlaubt dabei differenzierte Annäherungen. »Sie gibt dem Maler ebenso wie dem Betrachter die Freiheit, sich selbst ein Bild zu machen«, wie Anne Hausner es formuliert.

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