Event

Internationaler Flüchtlingstag

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40555 Menschen sind gestorben beim Versuch nach Europa zu flüchten, die meisten sind ertrunken oder an Grenzübergängen erschossen worden. Mehrere Städte, darunter Chur, gedenken der Verstorbenen.

Beschreibung

Preis keine Kosten

An den Aussengrenzen Europas und in Nordafrika leben aktuell hunderttausende Menschen in erbärmlichen Flüchtlingcamps unter katastrophalen Bedingungen. Besonders auf den griechischen Inseln ist die Situation dramatisch. Die Corona-Pandemie verschärft die Situation zusätzlich. Das ist ein Skandal. Und immer noch sterben Männer, Frauen, Jugendliche, Kinder, Babys beim Versuch, nach Europa zu flüchten. In der "List of Deaths" werden diese Todesfälle seit 1993 gesammelt und dokumentiert. Es handelt sich um 40555 Todesfälle (Stand 2020). Schweizer Städte, darunter auch Chur, setzen mit der Aktion "Beim Namen nennen" ein Zeichen gegen diese Unmenschlichkeit. 24 Stunden werden in Chur verschiedene Personen die Namen der Verstorbenen vorlesen und die Umstände ihres Todes nennen. Sie schreiben die Angaben jeder verstorbenen Person auf ein Stück Stoff und befestigten dieses an einer Installation rund um die Martinskirche in Chur. Künstler und Künstlerinnen begleiten die Aktion, die 24 Stunden nonstop dauert. Den Abschluss bildet ein Gedenkgottesdienst in der Martinskirche. Alle sind eingeladen an dieser Aktion für mehr Menschlichkeit in der europäischen, schweizerischen Flüchtlingspolitik teilzunehmen. LEITUNG Monica Capelli, Amnesty-Gruppe Chur Rita Gianelli, Fachstelle Migration VERANSTALTER Amnesty-International-Gruppe Chur Fachstelle Migration der Evangelisch-reformierten Landeskirche Graubünden reformierte Kirchgemeinde Chur ORT Martinskirche, St. Martinsplatz 10, 7000 Chur

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Verantwortlich für diesen Inhalt Evangelisch-reformierte Landeskirche Graubünden.

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