Chur, die älteste Stadt der Schweiz

Chur Zeichnung historisch
Gebiete der heutigen Stadt Chur waren von der Jungsteinzeit bis in die Römerzeit besiedelt, wie archäologische Grabungen belegen. Erste Funde reichen sogar in die Altsteinzeit zurück. Daher bezeichnet sich Chur als älteste Stadt der Schweiz.

Die Geschichte Churs reicht weit zurück. Vor 13 000 Jahren lebten altsteinzeitliche Jäger und Sammler zeitweise auf dem heutigen Stadtgebiet. Feste Ansiedlungen lassen sich in der Bronze- und Eisenzeit (ca. 2200–15 v. Chr.) nachweisen. Unter Kaiser Augustus (15 v. Chr.) eroberten die Römer die Region und gliederten sie in ihr Weltreich ein.


Chur liegt am Kreuzungspunkt mehrerer Wege: vom Rheintal ins Oberland bzw. Schanfigg sowie über die Pässe Julier, Septimer, San Bernardino und Splügen in den Süden. So kommt es, dass das verkehrsgünstig gelegene Chur bereits früh (um 280) in einem römischen Strassenverzeichnis genannt wurde. Chur hat ein wechselvolles Schicksal als römischer Vicus, Bischofs- und später Zunftstadt, Vorort des Gotteshausbundes und Kantonshauptstadt erlebt.

Überblick historische Entwicklung

Urgeschichte und Altertum

  • 11000 v. Chr. - 450 n. Chr.: Erste Siedlungsspuren und römische Besiedlung

Mittelalter

  • 451 v. Chr.: Chur wird zur Bischofsstadt
  • 1299: Bischöfliche Gerichtsbarkeit
  • 1465: Chur wird zur Zunftstadt

Neuzeit

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